Die Informationen auf dieser Seite finden Sie in Band 22 einer eBook-Reihe der Patienten-Akademie.
Hier bekommen Sie dieses eBook in verschiedenen Formaten:
Die Aorta ist das zentrale Blutgefäß des menschlichen Körpers. Ca. 200.000.000 l fließen während des Lebens hindurch.
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Abb. 1 |
Anatomisch unterteilt man das Gefäß „Aorta“ in die thorakale und die abdominale Aorta, wobei die Grenze zwischen beiden Abschnitten das Zwerchfell ist (Abb. 1).
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Abb. 2 |
Die thorakale Aorta wiederum gliedert man in
die abdominale Aorta wird in die
aufgeteilt (Abb. 2).
Die Aorta kann durch verschiedene angeborene und erworbene Erkrankung betroffen sein. Diese Erkrankungen können die thorakale und/oder abdominale Aorta betreffen, sie können akut oder chronisch sein.
Auch die Aortenisthmusstenose gehört formal in das Kapitel über die Erkrankungen der Aorta. Die Isthmusstenose wird allerdings im eBook über die angeborenen Herzfehler (Band 1) besprochen und erklärt.
Eine Aortensklerose tritt im Zusammenhang mit einer Arteriosklerose auf.
Arteriosklerose bedeutet, daß sich die Wände der Schlagadern (Arterien) verhärten und verdicken und daß die Gefäße dadurch an Elastizität verlieren. Betrifft die Arteriosklerose die Wände der Aorta spricht man von Aortensklerose. Es kommt dabei zu Ablagerungen von Fett in den Gefäßwänden und damit auch in der Aorta.
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Abb. 3 |
Aufbau der Wand einer Arterie Bildquelle: Blausen.com staff (2014) |
Die Wand der Aorta ist prinzipiell ebenso aufgebaut wie die Wände anderer Schlagadern (siehe auch Band 2 der eBook-Reihe der Patienten-Akademie über den Kreislauf).
Sie besteht aus 3 Schichten (Abb. 3):
Unter dem Einfluß bestimmter Risikofaktoren (siehe Abschnitt über die Faktoren, die das Risiko für die Entstehung der Erkrankung steigern) erkrankt die Gefäßwand:
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Abb. 4 |
Cholesterin dringt in die Gefäßwand ein. Hierdurch werden bestimmte Blutzellen angelockt, die die Aufgabe haben, dieses Cholesterin zu beseitigen („Schaumzellen“). Zusätzlich verursachen sie die Einwanderung von glatten Muskelzellen aus der Media und führen zu einer Vermehrung von Bindegewebe in der Gefäßwand.
Im Laufe der Zeit gehen die Schaumzellen zugrunde, wodurch weitere „Reparaturzellen“ angelockt werden. Es entsteht hierdurch Ansammlungen von Zellen, die mit Fett beladen sind, Zelltrümmern, glatten Muskelzellen und Bindegewebe. Diese Ansammlungen nennt man „Plaques“ (Abb. 4).
Das Dach eines solchen Plaque besteht aus einer verhärteten Zellschicht („Plaque-Kappe“), im Inneren des Plaques können im Laufe der Zeit Verkalkungen entstehen.
Die Plaques wölben sich, wenn sie größer werden, in den Innenraum der Arterie vor. Bei kleineren Arterien kommt es hierdurch zu einer Verengung des Gefäßes mit einer hierdurch bedingten Verminderung der Durchblutung.
Die Aorta ist zu dick, als daß solche Plaques zu einer nennenswerten Gefäßverengung führen. Es kann aber geschehen, daß ein Plaque an seiner Kappe aufplatzt. Dadurch quillt der z.B. flüssige Plaqueinhalt in den Innenraum des Gefäßes und kommt in direkten Kontakt mit dem hier vorbei fließenden Blut.
Dies stellt für das Blut eine Provokation dar und es gerinnt, sodaß ein Blutgerinnsel entsteht, die dann, wenn sie sich von der Aortenwand lösen und in die weiteren Verzweigungen der Aorta gespült werden, Probleme (z.B. Schlagfall, Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen der Füsse) verursachen.
Betroffen von einer Aortensklerose ist ¼ aller Menschen über 65 Jahre.
Am häufigsten tritt die Aortensklerose im Bereich der Bauchaorta unterhalb der Abgänge der Nierenarterien auf.
Die Aortensklerose verursacht 3 Arten von Problemen:
Eine Sonderform der Aortensklerose ist die Entstehung der sog. Porzellanaorta.
Bei dieser Form der Aortensklerose kommt es zu starken Verkalkungen des Umfangs nahezu der gesamten Aortenwand wie bei der Kalkschale eines Hühnereis.
Betroffen sind meisten die aszendierende Aorta und der Aortenbogen bei älteren Menschen.
Eine Porzellanaorta bedeutet für den betroffenen Menschen keine zusätzlichen Risiken neben denen einer Arteriosklerose. Sie kann aber zum Problem werden, wenn das Herz etwa zur Anlage von Bypass-Gefäßen oder zum Ersatz von Herzklappen operiert werden muß. In diesen Fällen kann es nämlich schwierig, wenn nicht sogar unmöglich sein, die Zuleitungen der Herz-Lungen-Maschine an der Aorta anzulegen.
Eine unkomplizierte Aortensklerose verursacht keine Beschwerden, sie wird meistens zufällig bei Röntgen- oder CT-Untersuchungen gefunden.
Dies ändert sich jedoch, wenn Komplikationen auftreten und es z.B. zu Embolien kommt, die Erkrankung an der Aufzweigung der Bauchaorta zu Verengungen der Beinarterien führt, wenn die Plaques in der Aortenwand zu Einengungen der Darm- oder Nierengefäße führen oder wenn es zum akuten Aortensyndrom kommt.
Auch wenn eine Aortensklerose von den Betroffenen nicht bemerkt wird und die Betroffenen beschwerdefrei sind erhöht sich dennoch das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Tod.
Grundsteine der Diagnostik bilden die Erfragung der Krankheitsgeschichte sowie die körperliche Untersuchung mit dem Tasten und Abhören der Pulse an Armen und Beinen, der Messung der freien Gehstrecke und des sog. Knöchel-Arm-Indexes.
Der Ultraschall ist auch hier die wichtigste technische Untersuchung. Mit ihrer Hilfe läßt sich eine Verkalkung der Aortenwand und ein krankhaft veränderter Blutfluß in der Aorta und deren Hauptästen feststellen.
Zur genauen Untersuchung des Ausmaßes und zur Planung der Behandlung benutzt man in der Regel ein CT mit der Gabe von Kontrastmittel.
Bei Menschen mit Beschwerden, die auf eine Durchblutungsstörung bestimmter Organe hinweisen werden Untersuchungen durchgeführt, um Ort und Ausmaß des Gefäßproblems zu erfassen. In Abhängigkeit davon, welches Organ betroffen sein könnte werden z.B. EKG, Belastungs-EKG, Myokardszintigraphie bzw. Stress-Echokardiographie, Katheter-, CT- oder MRT-Untersuchungen erforderlich.
In der Folge berichte ich über Untersuchungen bei beschwerdefreien Menschen, bei denen eine Aortensklerose zufällig festgestellt wurde.
..... Fortsetzung im eBook
Als Aortenaneurysma wird eine Aussackung der Hauptschlagader (Aorta) bezeichnet.
Während eine Arterio- bzw. Aortensklerose eine Erkrankung der Intima einer Arterie ist wird ein Aneurysma durch eine Erkrankung der muskulären Arterienschicht (Media) verursacht. Hierdurch wird die Media geschwächt, was zur Bildung einer Aufweitung der Aorta führt, denn das Innere der Aorta steht unter ständigem Druck (Blutdruck). Die geschwächte Aortenwand kann diesem Druck nicht mehr standhalten und gibt nach, wodurch es zur Erweiterung der Aorta kommt.
Die Wand dieser Aussackung wird zunehmend dünner, sodaß sie sich unter dem anhaltenden Blutdruck nach außen vorwölbt, das Aortenaneurysma entsteht.
Bei einer starken Aufweitung der Aorta auf das Doppelte des normalen Aortendurchmessers (3.0 - 3.5 cm), also auf etwa 5 - 6 cm, droht ein Einriß in der Gefäßwand (Dissektion) und die Aorta kann platzen.
Ein zusätzliches Problem droht, wenn das Aneurysma die Aorta aszendens in unmittelbarer Nähe der Aortenklappe betrifft:
Eine Erweiterung an dieser Stelle kann dazu führen, daß der Haltering der Aortenklappe ebenfalls aufgedehnt wird und daß sich die Klappe hierdurch nicht mehr richtig schließen kann. Es entsteht eine Undichtigkeit (Insuffizienz) der Klappe mit dem Ergebnis, daß mit jedem Herzschlag Blut, das soeben aus dem linken Ventrikel ausgepumpt worden ist, zurück in den Ventrikel fließt, was zu einer zusätzlichen Belastung und, bei schweren Undichtigkeiten, zur Herzschwäche führt. Einzelheiten über solche Klappenfehler können Sie in einem speziellen eBook über Herzklappenfehler nachlesen.
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Abb. 6 |
Aszendierende = aufsteigende, deszendierende = absteigende Aorta Nierenarterie = Arteria renalis |
Man unterscheidet Aneurysmen der Aorta, die im Brustkorbes verläuft (thorakales Aortenaneurysma) von Aneurysmen der Bauchaorta (abdominelles Aortenaneurysma). Daneben gibt es Aneurysmen, die sowohl die Brust- als auch die Bauchaorta umfassen (thorakoabdominelles Aortenaneurysma):
Abdominelles Aneurysma: Von allen möglichen Stellen im Verlauf der gesamten Aorta tritt es am häufigsten auf (3 - 4% aller Menschen älter als 65 Jahre).
Von allen Aortenaneurysmen ist es mit ca. 80% die häufigste Form.
Man unterscheidet ein Aneurysma, das oberhalb des Abgangs der Nierenarterien (suprarenales Aneurysma) und eines in der Aorta unterhalb des Abgangs der Nierenarterien (infrarenales Aneurysma). Hauptsächlich liegt ein infrarenales Aneurysma vor.
Thorakale Aneurysmen: Es tritt wesentlich seltener als ein Bauchaortenaneurysma auf (0.1 - 0.3%).
Man unterscheidet ein Aneurysma der Aortenwurzel, der aszendierenden und deszendierenden Aorta, am häufigsten betroffen sind Aortenwurzel und aszendierende Aorta.
Thorakoabdominales Aortenaneurysma: Hier sind Teile der deszendierenden Brust- und die Bauchaorta betroffen.
Sie sind im Vergleich zum infrarenalen Bauchaortenaneurysma etwa 10mal seltener.
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Abb. 7 |
Man unterscheidet nach der CRAWFORD-Einteilung 4 Typen (Abb. 7):
Eine weitere Unterteilung zielt auf den Zustand des Aneurysma:
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Abb. 8 |
Es kann sich um ein „einfaches“ Aneurysma, d.h. nur um eine Ausbeulung des Gefäßes handeln (Aneurysma verum), es kann zu einem Riß der Innenhaut der Aorta kommen (Aneurysma dissecans) oder es kann auch zu einem Riß der äußeren Aortenwand (rupturiertes Aneurysma) kommen (Abb. 8).
Bei Einrissen in der Innenhaut der Aorta wiederum kann es sich um chronische oder akute Dissektionen handeln.
Über die akuten Dissektionen berichte ich im Abschnitt über das akute Aortensyndrom.
Chronische Dissektionen entstehen dann, wenn der Einriß in der Innenhaut mit nur geringen Beschwerden einhergeht, die den Patienten nicht sofort zum Arzt führen und wenn im weiteren Verlauf keine Ruptur der Aorta auftritt, sodaß sich die Dissektion im Laufe der Zeit stabilisiert.
Die Schwächung der Aortenwand, die letztlich zum Aneurysma führt, kann angeborene oder erworbene Ursachen haben.
Zu den erworbenen Ursachen gehört die Arterio- bzw. Aortensklerose mit ihren Risikofaktoren erhöhter Blutdruck, Rauchen, Blutzuckerkrankheit und ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut. Ursächlich können aber auch Entzündungen sein, die die Wand der Aorta direkt befallen können, wie z.B. Tuberkulose, Lungenentzündungen, die Riesenzellarteriitis und die TAKAYASU-Erkrankungen, über die ich etwas später in diesem eBook berichten werde.
Es ist aber auch möglich, daß Infektionen in den Geweben der unmittelbaren Umgebung der Aorta auftreten und daß sich diese Infektionen von hier auf die Aortenwand ausbreiten, wo sie ein entzündliches Aneurysma („mykotisches“ Aneurysma) verursachen.
Und schließlich können Aortenaneurysmen auch im Gefolge von schweren stumpfen Verletzungen der Brust oder des Bauches auftreten, z.B. nach schweren Verkehrsunfällen oder dem Tritt eines Pferdes. Auf diese Aneurysmen werde ich in einem speziellen eBook, das sich mit Herzverletzungen beschäftigt, eingehen.
Zu den angeborenen Ursachen gehören Erkrankungen, die zu einem fehlerhaft gebauten und geschwächten Bindegewebe führen, wie z.B. das MARFAN- oder EHERS-DANLOS-Syndrom (auf diese beiden Erkrankungen möchte ich im Rahmen dieses eBooks nicht genauer eingehen).
Auch bestimmte angeborene Herzfehler, z.B. die nur aus 2 Taschen bestehende Aortenklappe (bicuspide Aortenklappe) oder die FALLOT´sche Tetralogie) können mit Aortenaneurysmen gemeinsam auftreten.
Und letztlich gibt es noch weitere Faktoren, die die Bildung von Aortenaneurysmen begünstigen, wie z.B. Autoimmunerkrankungen (können zu Entzündungen der Gefäßwände führen), höheres Lebensalter (die meisten Patienten mit Aortenaneurysma im Brustbereich sind über 60 Jahre alt), das Geschlecht (Männer sind 5mal häufiger betroffen als Frauen) und eine gewisse erbliche Veranlagung.
Man unterscheidet zwischen Aneurysmen, die keine Beschwerden verursachen, solchen mit Beschwerden und eingerissenen Aneurysmen.
Bei den schmerzfreien Aneurysmen handelt es sich um einen Zufallsbefund im Rahmen anderer Untersuchen, bei Aneurysmen mit Beschwerden stehen die Symptome und bei den eingerissenen Aneurysmen die Kreislaufsituation im Vordergrund.
Die meisten Aneurysmen verursachen keine Beschwerden. Treten Symptome auf muß man stets an einen komplizierten Verlauf im Sinne eines akuten Aortensyndroms denken.
Die Art der Beschwerden bei diesen symptomatischen Aneurysmen hängt davon ab, an welcher Stelle der Aorta es aufgetreten ist und ob es groß genug ist, benachbarte Organe oder Strukturen zu beeinträchtigen.
Die Beschwerden sind oft schwer zu erkennen und zu deuten, zumal sie leicht mit anderen Krankheitsbildern wie dem akuten Herzinfarkt verwechselt werden können. Möglich sind z.B.:
Die Gefahr durch das Aneurysma geht von der Möglichkeit einer Ruptur aus:
Die Aorta reißt ein, die Einblutung kann jedoch durch das umgebende Bindegewebe zurückgehalten werden und so u.U. mehrere Tage unbemerkt fortschreiten.
Meistens wird von den Betroffenen aber ein akuter heftiger Schmerz (Vernichtungsschmerz) im Brust- oder Bauchbereich beschrieben.
Hinzu können Blutdruckabfall, Atemnot, Todesangst und Schmerzen in den Beinen (bedingt durch eine Durchblutungsstörung) kommen.
Diese Symptome können mehr oder weniger stark ausgeprägt sein und erschweren eine Abgrenzung gegen einen Herzinfarkt oder einen arteriellen Gefäßverschluss ohne apparative Untersuchungen (siehe unten) sehr.
Hier muß unterschieden werden zwischen Untersuchungen bei einem konkreten Verdacht auf ein Aortenaneurysma (z.B. bei den o.g. Beschwerden) und solchen, die als Vorsorgeuntersuchung durchgeführt werden. Bezgl. der Vorsorgeuntersuchung verweise ich auf den Abschnitt „Wann muß der Hausarzt aufgesucht werden“.
Bei einer körperlichen Untersuchung ist die Messung des Blutdrucks an den Armen und Beinen selbstverständlich. Folgende Untersuchungsbefunde sind verdächtig auf das Vorliegen eines Aortenaneurysma:
Immer dann, wenn man (vor allem bei jungen Menschen) den Verdacht auf ein Aortenaneurysma hat oder ein solches mit Ultraschall, CT oder MRT bereits nachgewiesen wurde muß man nach (angeborenen) Erkrankungen wie dem MARFAN- oder EHLERS-DANLOS-Syndrom sucht und hier Haut, Muskeln, Augen, Kopf, Gesicht und Herz nach verdächtigen Befunden untersuchen.
In einigen Fällen kann man bei einem Bauchaortenaneurysma ein leises Strömungsgeräusch über dem Bauch hören.
Wenn ein thorakales Aortenaneurysma vorliegt und dieses die Aortenklappe beeinträchtigt, sodaß eine Undichtigkeit dieser Klappe entsteht, hört man das leise hochfrequente diastolische Geräusch dieses Klappenfehlers (siehe eBook über die Herzklappenfehler) oder ein meistens ebenfalls leises systolisches Geräusch über der Herzklappe als Ausdruck der vermehrten ausgepumpten Blutmenge.
Bei einem unkomplizierten „einfachen“ Aortenaneurysma ergeben Blutuntersuchungen keine auffälligen Befunde. Man findet allenfalls (aber oft) erhöhte Risikowerte für eine Arteriosklerose, also erhöhte Blutzucker- und Cholesterinwerte.
Dies kann sich ändern, wenn es zu einer Komplikation des Aneurysmas, d.i. einem akuten Aortensyndrom (siehe dort) gekommen ist.
Siehe auch spezielles eBook.
Das EKG zeigt beim unkomplizierten Aortenaneurysma keine wegweisenden Befunde. Man sieht allenfalls die Zeichen einer verstärkten Belastung des linken Ventrikels infolge eines lang andauernden erhöhten Blutdrucks.
Wenn das Aortenaneurysma allerdings einen komplizierten Verlauf nimmt und ein akutes Aortensyndrom die Ursprünge der Herzkranzarterien erfaßt hat oder wenn es zu einer Embolie in eine Koronararterie gekommen ist sieht man im EKG die Zeichen einer Durchblutungsstörung des Herzmuskels oder sogar die EKG-Zeichen eines Herzinfarktes.
Siehe auch spezielles eBook über Röntgenuntersuchungen.
Das Röntgenbild des Brustkorbs ist bei einem thorakalen Aortenaneurysma oft ohne Auffälligkeiten. In einigen Fällen mit sehr großen Aneurysmen kann man Aneurysmen allerdings sehen, z.B. Abb. 9.
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Abb. 9 | |
Aneurysma der aszendierenden Aorta (mit Pfeil markiert) Verursacht wurde das Aneurysma in diesem Fall durch eine Verengung der Aortenklappe. Durch die jahrelange Druckbelastung des linken Ventrikels ist das Herz vergrößert |
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Abb. 10 |
In Abb. 10 sieht man ein riesiges Aneurysma der deszendierenden Aorta.
Oft sieht man in den Röntgenbildern Verkalkungen der Aortenwand, die aber nicht typisch für ein Aneurysma sind ....
Ende der Leseprobe
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